Samstag, 30. Mai 2015

MZ 1000 Pfingsttreffen auf Schloß Augustusburg

Vom 21.05.-25.05.15 fand in diesem Jahr ein durch Mitglieder des MZ1000 Forum organisiertes
MZ 1000 Pfingsttreffen in Augustusburg statt.
Zusammengestellt wurde ein bunten Programm aus Ausfahrten, Museumsbesuchen, ein Besuch der Oldtimer und Technikschau in Lauta, der Besuch der MuZ Vertriebs GmbH in Schneeberg mit Führung durch die heiligen Hallen, Vortrag eines ehemaligen MZ Mitarbeiters zur Geschichte von MZ und der Entstehung der Kiloemme, Feuerwerk, gemeinsames beisammen sein mit Speis und Trank bei anregenden Benzingesprächen und natürlich einem Fotoshooting im Hof des Schlosses Augustusburg.
Da ich Freitag noch in Leipzig zum Musical "The Rocky Horror Show" durfte, erfolgte die Anreise
am Samstag direkt zur MuZ Vertriebs GmbH und begann dort mit einer sehr interessanten Führung mit dem Geschäftsführer Herrn Lutz Groß durch die neuen Hallen.  Nach der sehr informativen Führung ging es in Gruppen weiter zu unserem Hotel dem Ferienhotel Augustusburg in dem die Abendveranstaltungen stattfanden. Nach einem leckeren Spanferkel lauschten wir  Steffen B. bei seinem Bericht über MZ und unsere Kiloemme. Vielen Dank Steffen! Deine Mühe hat sich gelohnt. Es war sehr informativ und kurzweilig. Ich hätte glatt noch eine Stunde dran hängen können. Der Abend klang dann bei ein paar kühlen Getränken und heißen Benzingesprächen aus.
Am Sonntagmorgen wurde sich dann gesammelt um ein Foto im Schloss Augustusburg zu schießen.

MZ 1000 Gruppenfoto auf Schloß Augustusburg
MZ 1000 Gruppenfoto auf Schloß Augustusburg 2
Danach teilten sich die Teilnehmer auf. Einige fuhren durch das schöne Erzgebirge andere Besuchten eine private Motorradsammlung. Ich schloss mich mit Thomas unserer schon in Korsika bewerten Reiseführung (WernerLE und Lippi) an und so fuhren wir durch das sächsische Erzgebirgen mit einem Abstecher nach Tschechland. Mittag gab es nach wie schon so oft in der Rechenberger Brauerei die am Pfingstsonntag sehr gut von Motorradfahrern, Radfahrern und Fußgängern besucht war. Nichts desto trotz sind wir alle satt geworden und es war wie immer sehr schmackhaft. Nach weiteren Kilometern durch das schöne Land mussten  sich Thomas und ich nach einer schönen Kaffeepause in einer kleinen gemütlichen Lokalität ausklinken, den wir wollten über Landstraße zu mir nach Hause um am nächsten Tag mit unserem Freund Sven, dem wegen kapitalem Motorschaden die Teilnahme an der Korsika Tour verwehrt war und der Extra aus Stuttgart in seine alte Heimat gekommen ist, einen kleine Tagestour in den Harz machen. So starteten wir Pfingstmontag in Richtung Westen. Um nicht die schnurgeraden Bundesstraßen fahren zu müssen, nutzten wir die sehr beliebte und geliebte Funktion unseres TomTom Rider "kurvige Strecke". Leider kann so ein Navi auch aus kleinen und klitzekleinen schnurgeraden Landstraßen und Forstwegen keine kurvige Strecke machen uns so dauerte es eine sehr eintönige, langweilige Zeit bis wir endlich die ersten Ausläufer des Harzes erreichten und uns wieder an die Kurven gewöhnen konnten. Nach vielen vielen Kurven landeten wir schließlich an der Rappbodetalsperre wo wir uns mit Cola und Currywurst stärkten und die zahlreichen Motorräder bewunderten. Da sich der Himmel langsam mit grauen Wolken zu zog entschloss sich Thomas direkt von dort nach Hause zu fahren. So furhen Sven und ich auf der Flucht vor den grauen Wolken Richtung Osten, wieder über schnurgerade Straßen, nach Haue.
Bevor wir wieder in unserer Heimat einflogen machten wir einen kleinen Umweg zum  Motorradtreff Tequila Drive in Reuden. Dort gönnten wir uns selbstgebackenen Pflaumenkuchen mit Sahne nen Kaffee und nen Bier ;-)


Es war ein herrliches Wochenende! Viele Stunden auf dem Motorrad verbracht. Nette Leute getroffen und schöne Landschaften gesehen. Jetzt freu ich mich schon auf das MZ 1000 Süd treffen im Juli.
 
Zwei wilde Schönheiten

MZ 1000 SF an der Elbe
MZ 1000 SF an der Elbe 2

MZ 1000 SF  und KTM 1190 Adventure an der Elbe
KTM BMW MZ legen eine Pause ein
MZ 1000 SF auf dem Weg in den Harz
Was Motorradfahrer hassen!


.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Männertag und Kern-Stabi Montagelift

Korsika ist nun schon eine Weile her und ich habe es noch nicht geschafft dazu einen Beitrag zu schreiben *schäm*, aber es wird noch ein kurzes Fazit und ein paar Bilder geben, das ist versprochen.


Zum Männertag habe ich mit Thomas eine schöne Herrenrunde gedreht.
Von Wittenberg ging es schön über Landstraße  zur Kriebstein Talsperre wo ich mich mit Thomas getroffen habe. Dort war allerdings extremer Feiertagsabzocktrubel mit Musik, Karussell, Fressständen und vielen, vielen Menschen. Also ging es gleich weiter zum Schloss Augustusburg wo vom 21.05-25.05.15 das MZ1000 Pfingsttreffen statt findet. Wo wir schon einmal in der Gegen waren ging es gleich noch nach Zschopau (Hohndorf) zum ehemaligen MZ Werk und Geburtsstätte meines Baby´s. Nach kurzer Andacht der alten Zeiten und was hätte sein können wenn Herr Wimmer ...ach lassen wir das.  Fotos gemacht (ohne die MZ1000S auf dem Dach) und weiter ging es nach Zwickau wo es dann im Alex ein Käffchen und ein Leckerli gab. Danach brach ich wieder Richtung Heimat auf und Thomas begleitete mich noch bis zu den Rochlitzer Bergen. Dort trennten wir uns und ich kämpfte mich allein durch die Rochlitzer Berge. Nachdem ich mich etwas verfranz hatte Stand ich auf einmal  vor einem Schild "Amerika 1km". So weit wollte ich eigentlich nicht fahren aber wo ich schon mal hier bin ;-)   Das Foto vor dem Ortsschild musste dann leider ausfallen, denn es gab keinen. Ist der Ort zu klein oder wurde es nur geklaut????  Weiter ging es über kleine Straßen vorbei an unzähligen Rapsfeldern bis ich Abends glücklich zu Hause ankam und den Abend gebührend mit zwei, drei Gläschen gutem schottischen Singlemalt (Bowmore Enigma) ausklingen ließ.


Fazit:
Ein herrlicher Tag!
Die Hin- und Rückfahrt über die Rochlitzer Berge waren das Schönste dabei. Kleine kurvige Straßen, gelbe leuchtende Rapsfelder, viele Hügel (für mich als Elbauen-Flachland Eingeborener schon fast Berge).   Einfach eine sehr schöne Landschaft immer wieder schön zu durchfahren.
Im Erzgebirge hingegen lief es nicht so richtig. Schlechte Straßen, Verkehr, Baustellen....es wollte einfach nicht richtig fließen und machte deswegen auch nicht wirklich Spaß.
Thomas traf auf dem seinem Heimweg noch die Elli und den Micha, ebenfalls MZ1000 Fahrer auf einer SF und einer ST unterwegs. Schade hätte die beiden auch gern getroffen aber wir sehen uns ja dieses Wochenende auf der Augustusburg.

Schloss Augustusburg

MZ 1000 SF im Raps
MZ 1000 SF in der Geburtsklinik



MZ 1000 SF im Raps II

Nur noch 1km bis Amerika! Verfahren????


Auf Korsika blieb mein angefahrener Hinterreifen leider auf der Strecke, so das ich mir in Frankreich einen neuen besorgen musste. Da nirgends in Europa, außer vielleicht in Großbritannien, Bridgestone gefahren wird, gab es auch in Frankreich genau wie in Schweden (da durfte ich auch schon den hinteren wechseln)   keinen T30 so das ich mir einen Michelin Pilot aufziehen musste.
Weil ich nicht ewig mit einer Michelin/Bridgestone Mischbereifung (Sportler/Tourer) durch die Gegend fahren wollte bzw. der vordere Bridgestone dank Korsika auch nicht mehr wirklich viel Reserven hatte, wurde dieser kurzer Hand ebenfalls durch einen  Michelin Pilot  ersetzt.
Vor dem Wechsel stand bei mir allerdings die Frage an, ob ich mir nicht endlich mal einen Frontheber gönne, damit ich das Vorderrad selbst aus- und einbauen kann und dafür nicht jeden mal zum freundlichen Händler muss. Nach etwas Hilfe im MZ1000 Forum  hab ich mich dann für die nicht ganz Preiswerte aber stabile, sichere und sehr praktische Variantes des Kern-Stabi Montagehebers entschieden und bin voll begeistert von diesem.
Motorrad hinten Aufbocken. Frontheber untergeschoben und hochgedreht und schon hängt das Baby in der Luft. Die Ganze Aktion dauert keine 3 min. Alles steht stabil, ohne zu wackeln und Kollisionsprobleme wie mir andere von ihren Fronthebern berichtet haben gibt es absolut keine an der SF.
Kern-Stabi Fronheber
 Aktueller Stand:
- hinten einen angefahrenen und vorn einen neuen Reifen drauf  (danke neuem Kern-Stabi Heber)
- gleich noch die hinteren und vorderen Radlager gewechselt
  (nach über 60T km darf das schon mal sein).
- heute wird noch die Bremsflüssigkeit der Kupplung gewechselt


Dann bin ich bereit für das MZ 1000 Pfingsttreffen auf Schloss Augustusburg.
Ich freu mich schon riesig drauf!
Aber vorher geht es am Freitag nochmal Richtung Rochlitz. Ich muss mal schauen ob die Rapsfelder noch blühen. 



.

Freitag, 20. März 2015

Der Korsika Countdown läuft!

Der Countdown bis zum Start unserer Korsika Tour läuft bereits. Am 30.03.15 geht's endlich los.
Meine Emme ist zurück vom "freundlichen" der ihr einen neuen Kettensatz mit original MZ Ritzel, Supersprox-Stealth Kettenrad, 530 ZVX-3 gold Kette, eine neuen Bridgstone T30 (vorn) neues Öl mit Filter und neue Bremsflüssigkeit verpasst hat. Außerdem hat er gleich noch den neuen verlängerten Kettenschutz mit "MZ 1000 SF" Schriftzug angebaut. 
Heute hab ich dann noch die neue Batterie, eine "YUASA YTX14H-BS", eingesetzt da die alte "VARTA" nach dem neunten Winter anfing zu schwächeln. 

der neue Bridgstone T30
neues Kettenrad, Kette und Kettenschutz



Ein bisschen Öl wurde noch auf den CLS Evo Tour aufgefüllt und somit ist mein Baby 
"ready to fly" für den Trip nach Korsika.

PS: Ich frag mich wieso die ENUMA Kette "Gold" heißt.
      Sie ist so blass dass sollte "Weißgold" heißen.
      Echt schade! Denn meine alte Kette sah deutlich besser aus.


Sonntag, 8. März 2015

Saisonstart 2015

Gestern (Sa.) wollte ich meine Prinzessin erwartungsvoll aus dem Winterschlaf wecken, doch all das Küssen, Streicheln und gut Zureden half nichts. Die Batterie machte uns einen Strich durch die Rechnung. Also rann an das Ladegerät und heute (So.) war es nun endlich soweit. Zusammen mit meiner Tochter bin ich eine schöne Runde durch heimische Gefilde gefahren und das bei bestem Königswetter. Das nenn ich mal einen ordentlichen Saisonstart! Nach einer entspannten Runde mit meiner Tochter fuhr ich noch ein wenig allein, huiiii ging das gut!
Natürlich musste ich gleich noch meine neue Canon EOS 700D testen. Was bei rausgekommen ist seht ihr hier:

Industrie
Königswetter





an der Mauer auf der Lauer


Donnerstag, 26. Februar 2015

Enuma 530 ZVX-3 und Supersprox Stealth

Am Sonntag startet die Saison und rechtzeit sind die nötigen Teile eingetroffen.
Die vorhandene Kette wird nach ca. 30.000km gewechselt und durch eine Enuma 530 ZVX-3 gold ersetzt. Dank CLS Evo Tour Kettenöler hoffe ich das die neue Kette um einiges länger halten wird. Die neue Kette läuft natürlich auf neuen Rädern. So bleibe ich bei Standard Übersetzung 17/45.
Das Ritzel ist original MZ mit 17 Zähnen und beidseitiger Gumierung. Beim Kettenrad bin ich aus optischen Gründen zu Supersprox-Stealth gewechselt.
Außen Stahl und innen Aluminium. Leicht und schön.
Enuma 530 ZVX-3 und Supersprox Stealth
PS: Da Thomas fleissig am Nordkapp Bericht schreibt sind wir schon bei Tag 4 angekommen.
      Wenn er so weiter macht wird der Bericht noch vor der Korsika Tour fertig.
      Also schaut mal rein: klick mich!

Freitag, 6. Februar 2015

Der Saisonstart steht bevor!

Nach dem die Leipziger Motorradmesse für mich den Saisonstart eingeläutet hatte, sitz ich gerade am Fenster und sehe den Schneeflocken beim fallen zu. Misst! Aber egal! Der Sommer hat ja noch einen Monat Zeit um sich durchzusetzen. Dann muss ich noch einen neuen Kettensatz (Enuma) aufziehen, Öl wechseln und einen neuen T30 aufs Vorderrad bringen und schon kann`s los gehen. Ich hoffe das ich mich im März schon etwas einfahren kann den die Fährtickets nach Kosika sind gebucht und dort soll es, im Gegensatz zum meiner Heimat, tatsächlich Kurven geben (hab ich gehört).
Um die Zeit bis dahin zu überbrücken hab ich mir eine Canon EOS 700D gegönnt und bin gerade dabei die vielen Funktionen und Möglichkeiten kennen zu lernen und aus zu testen. Schließlich wollen wir auf Korsika viele schöne Bilder machen.
Derzeitiger Stand. Sechs gut aussehende Herren mit prächtigen Rössern: MZ Skorpion, MZ Baghira, MZ 1000 SF, KTM 1190 Adventure, BMW F800GS und eine Honda Varadero.

CANON EOS 700D

Dienstag, 3. Februar 2015

Motorradmesse Leipzig 2015

Wie jedes Jahr beginnt die Vorfreude auf die neue Motorradsaison mit der Leipziger Motorradmesse.
Vom 30.01- 01.02.2015 war es endlich wieder so weit. Nach dem die Messer im letzten Jahr am Samstag sehr überlaufen war wollten wir dieses mal  schon Freitag (Nachmittag) fahren. Leider ging der Plan nicht auf und so standen wir erst Sonntag Mittag auf der Messe. Es war voll aber man kam an alle Maschinen heran und nach 3h waren wir mit allem durch.
Highlights gab es in diesem Jahr für mich keine. Auf der Suche nach einem zweit Mopped um meine geliebte Kiloemme etwas zu entlasten bleibt der "ja die ist es" oder "die will ich haben" Effekt einfach aus. Ins Auge gefasst hab ich die KTM Superduke (aber eigentlich total unvernünftig diese Bike), die Ducati Monster 1200S  oder die Triumph Speed Tripple aber 100% konnte mich keine Maschine überzeugen. Egal! Ich hab noch Zeit. Mal sehen was nächstes Jahr kommt.
Auf jeden Fall gab es außer allgemein bekanntem nichts neues zu sehen und doch lohnt sich der kleine Ausflug jedes Jahr wieder. Schon allein die Trail Show ist sehenswert. Hut ab was die Jungs da auf den paar m² veranstalten. Im nächsten Jahr werde ich wieder dabei sein und vielleicht gibt es dann auch etwas interessanteres zu sehen.

 
 
 

Montag, 29. Dezember 2014

Besuch Großmeister Dojunim Kim Yun Sang (Korea)

Zum Abschluss dieses Jahres möchte ich noch kurz über ein Highlight in 2014 berichten.
Neben Diversen Motorrad-Touren (Nordkapp, Alpen, Erzgebirge ...), einigen tollen Motorradtreffen der MZ1000 Gemeine (Forumstreffen Chiemsee, ostsächsischer Stammtisch ...) und einigen sportlichen Ereignissen (offene Hapkido Meisterschaft Niederlande, deutsche Hapkido Meisterschaft, diverse Lehrgänge) ist im Oktober eine Delegation unseres Vereins zu unserem Großmeister Dojunim Kim Yun Sang nach Geumsan (Korea) gereist.
Zuerst ging es mit Asiana von Frankfurt nach Incheon (Seoul). Dort übernachteten wir in Anguk um den Jetlag zu überwinden und uns Seoul an zu schauen.
Seoul gehört zu den größten Städten der Welt und so durften wir auch erst einmal Stunden lang mit der U-Bahn vom Flughafen Inchegon nach Anguk fahren. Dabei ist das U-Bahn System sehr gut durchdacht und nach einer kleinen Einführung auch sehr leicht zu Verstehen. Die Bahnen sind im Gegensatz zu den deutschen Bahnen sehr modern und super sauber. Hier können wir uns echt eine Scheibe abschneiden. Nach dem wir den versäumten Schlaf im Yeha Guest House & Art Galleriy nachgeholt hatten (ein super Apartment Haus, sehr sauber, im Zentrum vom Anguk, klasse Preise und super nette Besitzer) ging es am nächsten Tag in den Königspalast Gyeongbokgung.

Tor zum Königspalast Gyeongbokgung
Königspalast Gyeongbokgung
 Nach dem wir genug Kultur geatmet hatten ging es zum Bahnhof von wo aus wir mit dem koreanischen Schnellzug KTX (der im Gegensatz zu unserem  ICE wirklich immer schnell fährt) quer durch das Land nach Daejon fuhren. Dort ging es Dank des erstklassig ausgebauten Bussystems weiter nach Gaumsan. vom nächsten Morgen an hatten wir dann einen recht geregelten Tagesablauf.
6:00 8:00 Uhr Morgentraining, dann den Tag über "sightseeing" und 20:00 - 22:00 Uhr Abendtraining. Danach in einer der zahlreichen Restaurants, Garküchen oder Imbisse Abendbrot essen und nach ein paar Bechern Soju zwischen 0:00 - 1:00 Uhr ins Bett um 6:00Uhr wider auf der Matte zu Stehen.

Training:
Wir hatten die Gelegenheit bei unserem Großmeister Dojunim Kim Yun Sang zu trainieren.
Dojunim Kim Yun Sang ist der Nachfolger des Erfinders des Hapkido (Hapkiyusul) Choi Yong Sul
und  lehrt die Techniken von Choi in unabgewandelter Form in seinem Dojo in Geumsan.
Es war sehr interessant und lehrreich die Techniken direkt von Dojunim Kim Yun Sang gezeigt und erläutert zu bekommen. Besonders beeindruckend ist die Tatsache das die traditionelle Form des Hapkido, das Hapkiyusul, eine Kampfkunst ist die so im Einklang mit dem Körper steht, dass dieser trainiert und konditioniert aber nicht zerstört wird. So kann diese Kampfkunst auch bis ins hohe alter ausgeübt werden und hilf dabei auch im fortgeschrittenen Alter fit und gesund zu bleiben. Dojunim Kim Yun Sang ist 81 Jahre und seine Beweglichkeit, Kraft und seine Ausstralhung sind absolut beeindruckend.
Als Dank für unsere Anstrengungen während des Trainings gab Dojunim Kim Yun Sang Thorsten und Kai, mit der Zustimmung unseres Meisters Volker Gössling,  die Möglichkeit ihre erste Dan Prüfung ab zu legen. Da keiner von uns damit gerechnet hatte wurde die Dan Prüfung zum absoluten und unterwarteten Höhepunkt der Reise. 
 
Trainingsgruppe Dojunim Kim Yun Sang (Mitte)
Delegation SV Einheit Wittenberg

Trainings Fazit:
Es war ein sehr hartes aber extrem lehrreiches Training das sich allein schon aus dem Grund gelohnt hat Dojunim Kim Yun Sang kennen zu lernen.
Zwei Schwarzgurte, zwei Rotgurte  und ein Blaugurt flogen nach Korea und vier Schwarzgurte und ein Rotgurt kamen wieder zurück.
Mit viel Training habe ich mit etwas Glück 2016 die Chance während der Feierlichkeiten zum 30ten Todestag von Choi Yong Sul meine Prüfung zum ersten Dan abzulegen. Das wäre echt der Hammer!

Sightseeing:
Die Zeit zwischen den Trainings nutzen wird um uns das Land und die Leute kennen zu lernen.
So besuchten wird den weltbekannten Ginseng Markt und aßen dort das weltberühmte Ginseng Hühnchen. Wir wanderten durch die Landschaften rund um Geumsan und besuchten den Nationalpark Songnisan mit seinem goldenen Budda.
Leider war die Zeit viel zu kurz um mehr von diesem wunderschönen Land und seinen sehr netten, höflichen und hilfsbereiten Einwohnern kennen zu lernen. Aus diesem Grund werde ich  2016 sicherlich noch eine Woche länger bleiben.

Nationalpark Songnisan
Nationalpark Songnisan goldener Budda

buddistische Gebetszettel

Geumsan

Ginseng Markt Geumsan
Ginseng Denkmal Geumsan


Ginseng
Essen:
In Korea bestehen die Städte zu 50% aus Restaurants, Garstuben und Ibissen.
Verhungern wird keiner. Im Gegenteil! Die Küche ist nicht mit den in Deutschland bekannten asiatischen Restaurants zu vergleichen. Es gibt zu jeder Mahlzeit viel Gemüse, Fisch, Algen von sauer eingelegt bis höllisch scharf. Gegessen wird mit Stäbchen oder Löffel. Geschnitten wird nicht mit einem Messer sondern mit einer Schere. Die Stäbchen sind aus Metall (dünn) und ich hatte echte Schwierigkeiten damit zu essen obwohl ich mit den deutschen Holzstäbchen keinerlei Probleme hatte. Auf jeden Fall ist das Essen in Korea extrem lecker und ich könnte dort einen ganzen Urlaub nur mit essen verbringen.


Tintenfish
Ginseng Hünschen
lecker Essen

Bulgogi
Hot Chicken
 Am vorletzten Tag ging es wieder mit dem Bus zurück nach Seoul. Dort erkundeten wir diesmal das Centrum  wo Ende Oktober schon extrem viel Weihnachts- und Winterdekoration angebracht war.
Wer keine Menschenmassen mag sollte sich nicht dorthin begeben, aber Eindrucksvoll war es alle Mal. Nach Tausenden vom Menschen, riesigen Wolkenkratzern super leckerem Essen und einer Nacht im Appartment Haus Yeha Guest House & Art Galleriy ging es am nächsten Tag wieder zum Flughafen nach Incheon. Ein sehr durchdachter und sauberer Flughafen. Sehr gut strukturiert mit nettem Personal das die Fluggäste in die richtigen Warteschlangen leitet. Also das volle Gegenteil zum unstrukturierten Frankfurter Flughafen. Nach einem anstrengenden Flug mit Asiana kamen wir dann wieder in Frankfurt an und durften dann noch 5h mit dem Auto nach Hause fahren. Die folgenden Tage waren für mich dann nicht so angenehm da ich extrem mit dem Jetlag zu kämpfen hatte, Tagsüber sau müde und Nachts konnte ich nicht schlafen. Doch nach 3-4 Tagen war ich auch wieder im mitteleuropäischen Lebensrhythmus angekommen.

An dieser Stelle noch einmal ein dickes Lob an die Asiana Fluggesellschaft. Sehr nette, zuvorkommende (sehr gutaussehende) Stewardessen. Saubere Flugzeuge (auch die Toiletten). Absolut Pünktlich und ein erstklassiges Essen bei dem sich einige Restaurants eine Scheibe abschneiden könnten. Einziges Manko: die Stühle bzw. der Abstand zum Nachbarn könnte etwas größer gestaltet sein, aber das ist wohl bei allen Gesellschaften in der Holzklasse gleich.


Dienstag, 2. Dezember 2014

Ostsächsisches MZ1000 Stammtisch Treffen

Am 04.10.14 war es mal wieder so weit, dass der ostsächsische MZ1000 Stammtisch zu einer Ausfahrt und gemütlichen Benzingesprächen einlud.
Der Einladung folgend startete ich am 03.10 morgens 7 Uhr bei kühlen Temperaturen und sehr viel Nebel um von der Lutherstadt aus zum Tour Startpunkt ins sächsische Neustadt zu fahren. Die Temperaturen stiegen mit der Zeit doch der Nebel blieb hartnäckig.
Löbauer Berg
In Neustadt angekommen startete die Tour in zwei Gruppen mit einer Fahrt zum Löbauer Berg auf dem der gusseiserne König-Friedrich-August-Turm steht. 



Windmühle Seifhennersdorf





Dann ging es bei blauem Himmel und bestem Kaiser-Wetter weiter durch die Oberlausitz. Pausiert wurde nur zum Mittag essen uns später um den Koffein bedarf zu stillen. Am Abend flogen alle in Seifhennersdorf ein wo der Abend bei Benzingesprächen, lecker Essen und einer unendlichen Auswahl an Getränken in der Haus Bar  ausklang. Die Nacht verbrachten die meisten in der Windmühle Seifhennersdorf .








Am nächsten Morgen, nach Frühstück und allgemeiner Verabschiedung, fand sich eine kleine Truppe von 8 Leuten die zusammen durch das Erzgebirge in Richtung Fichtelberg fuhren. Dabei ging es wechselweise durch die Tschechei und durch Deutschland. Die Temperaturen waren an diesem Samstag nicht die höchsten so dass ich mit meiner 10°+ Held Imola Jacke stellen Weise zu frösteln anfing aber dieser Umstand wurde durch teilweise leere Straßen und die wunderschöne Landschaft wet gemacht. Leider stieg die Verkehrsdichte im Raum um den Fichtelberg extrem stark an, da die meisten Motorradfahrer diesen schönen Tag nutzen wollten um ihr Babys vor der Winterpause noch einmal aus zu führen.


Bikertreff Ehrenzipfel
Schon etliche male vorbei gefahren wurde
dieses Mal eine Pause im  Bikertreff Ehrenzipfel eingelegt.
Nach einem heißem Kaffe und warmen Apfelstrudel mit Vanillesauce  ging es für Thomas und mich in einem großen Bogen Richtung Hermsdorf wo der Abend für Thomas und mich mit einem Kino Besuch (Cola und Nachos) und einem schönen Single Malt ausklang.
Sonntag fuhr ich dann von Hermsdorf über Meißen, Riesa, Torgau über sehr kleine landwirtschaftliche Straßen (TomTom kurvige Strecke) zurück nach Wittenberg.

Fazit:
Ein super ostsächsisches Stammtischtreffen was Elli und Micha auf die Beine gestellt haben.
An dieser Stelle vielen Dank an die beiden und natürlich auch an unsere Guidos Micha, Karsten und Werner. Mir hat es super gefallen und ich werde im nächsten auf jeden Fall versuchen wieder einige eurer Stammtischtreffen mit zu nehmen. 
Es war ein Klasse Wochenende mit allerbestem Wetter und tollen Leuten bei dem etliche km geschafft wurden.




Deutsche Hapkido Meisterschaft 2014 geschafft

Mein Gott wie die Zeit vergeht!
Mein letzter Betrag von der Deutschen Hapkido Meisterschaft 2014 ist ja schon Monate her.

Deutsche Hapkido Meisterschaft 2014 in der Lutherstadt Wittenberg:
Da die Meisterschaft in diesem Jahr von unserem Verein (SV Einheit Wittenberg) ausgerichtet wurde hatten wir natürlich nicht nur mit dem Wettkämpfen sondern auch mit der Vorbereitung, dem Aufbau, den VIP´S, der Kontrolle des Ablaufes, dem Abendprogramm und zum Schluss mit dem Abbau alle Hände voll zu tun.
Es war eins sehr anstrengendes aber zumindest für mich, ich hoffe auch für alle anderen, ein schönes und erfolgreiches Wochenende.


Pokale
Auch wenn nicht jeder einen Pokal gewinnen konnte, für mich hat es leider auch nur zu einem vierten Platz gereicht, ist es für jeden Teilnehmer ein Erlebnis und eine Herrausvorderung an der jeder nur wachsen kann.
An dieser Stelle möchte ich mich bei unserem Meister Volker Gößling und unserer Meisterin Nadine Gößling sowie dem Orga-Team, allen Kampfrichtern, allen Gästen und Zuschauern und natürlich allen Teilnehmern, die in reichlicher Anzahl erschienen sind, recht herzlich bedanken.

alle Teilnehmer

Selbstverteidigung Kup 1-4
Selbstverteidigung Kup 5-10

Show Selbstverteidigung
Show Langstock
Aufsteller

Bruchtest

Gruppe SV Einheit Wittenberg

Montag, 22. September 2014

Deutsche Hapkido Meisterschaft 2014

Heute mal etwas offtopic da ich neben meiner MZ1000SF Leidenschaft noch eine weitere habe!

Am 27./28.09.2014 richtet unser Verein unter Schirmherrschaft des "Deutschen HAPKIDO Bundes"
die 7. Deutsche Meisterschaft im HAPKIDO aus.
An zwei Tagen wird für Freunde der koreanischen Kampfkunst ein buntes Wettkampfprogramm aus Selbstverteidigung, Bruchtest, Kampf und Formen geboten.
Die besten Hapkidoiden der großen Hapkido Familie aus ganz Deutschland treten in unterschiedlichen Disziplinen gegeneinandern an.
Der Eintritt ist kostenlos und für ein gutes Programm und das leibliche Wohl ist gesorgt.

Medien:
Super Sonntag

Links:
Deutscher Hapkido Bund
SACHSEN-ANHALTINISCHER HAPKIDO BUND e.V
Lutherstadt Wittenberg